Das Grundeinkommen kommt. Aber in welcher Form?

Flensburg, Donnerstag, 31. August um 19 Uhr
im Brasseriehof:

Vortrag mit Arfst Wagner
Thema:
„Das BGE kommt.
Aber in welcher Form? –
Modelle und
Finanzierungskonzepte“

Grundeinkommen – der Boden einer neuen Sozialstruktur

Bad Oldesloe, Donnerstag, d. 14.September 2017 um 19.30 Uhr im Bürgerhaus, Mühlenstraße 22. Vortrag und Diskussion mit Arfst Wagner

Jamaika-Koalition will bedingungsloses Grundeinkommen proben

https://www.welt.de/politik/deutschland/article165969476/Jamaika-Koalition-will-bedingungsloses-Grundeinkommen-proben.html

Kommunismus mit Kubicki

http://m.taz.de/Bedingungsloses-Schleswig-Holstein/!5421087;m/

1000 Euro? „Jamaika“-Koalition will Grundeinkommen für alle testen

https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/1000-euro-jamaika-koalition-will-grundeinkommen-fuer-alle-testen-id17146886.html

Veranstaltung zu Mobilität und bedingungslosem Grundeinkommen in Husum

Veranstaltung zu Mobilität und bedingungslosem Grundeinkommen am Mittwoch, den 08.03.2017 in Husum mit Andreas Tietze (MdL) und Arfst Wagner

Arfst Wagner, Grüner Landesvorsitzender zu Besuch bei W.I.R. für Rendsburg

Herzlich Willkommen

Auf diesen Seiten können Sie mehr über mich und meine Ideen und meine politische Arbeit erfahren. Ich hoffe, Ihnen damit einen interessanten und gleichsam unterhaltsamen Einblick in meine Arbeit und meine Ideen zu geben.

Über Emails mit Anregungen, Fragen und Kritik zu meiner Arbeit freue ich mich jederzeit. Kontaktieren Sie mich!

Ihr Arfst Wagner

Über eine zeitgemäße Steuerreform

Unser Steuersystem dient bei weitem nicht nur der Finanzierung staatlicher Projekte. Steuern sind nicht nur Mittel zum Zweck. Sie sind eine eigene Kultur, ein in sich stimmiges oder eben nicht stimmiges System. Unser jetziges ist viel zu kompliziert, (dadurch) intransparent, fördert kein soziales Bewusstsein, sondern eher das Gegenteil, fördert kein ökologisches Bewusstsein und erreicht nicht annähernd den notwendigen Umverteilungseffekt. Wird über Steuern gesprochen, gibt es stark vereinfachte Ansätze („Reichensteuer“), die mit dem Gefühl von Gerechtigkeit daherkommen, eigentlich über eine notwendige komplexe gesamtgesellschaftliche Steuerlösung überhaupt nichts aussagen. Selbst die Ansicht, in puncto Steuergesetzgebung stehen Bürgerin und Bürger dem Staat gegenüber, wird nicht reflektiert, denn natürlich sind auch alle Bürgerinnen und Bürger „der Staat“. Der Steuerentwurf, der mir vorschwebt, entschlackt die Steuergesetzgebung deutlich, und bildet ein gesamtgesellschaftliches Modell. Es ist eben nicht die Quadratur des Kreises, wenn man ein Steuersystem gestalten möchte, von dem ALLE profitieren. Denn selbstverständlich ist es grundsätzliche IMMER der Anspruch eines Steuersystems, FÜR ALLE da zu sein. Ein Steuersystem BELASTET eben nicht nur, wenn es vernünftig gestaltet ist, es ENTLASTET auch. Diese Entlastung aller durch ein neues Steuersystem ist durchaus möglich.

Eine neue Steuergesetzgebung, die permanent der staatlichen Ausgabenexplosion hinterherläuft und immer dann thematisiert wird, wenn wieder ein Investitionsstau vorhanden ist, ist reaktiv und gibt damit ihr gestalterisches Potenzial von vorneherein auf.

Besonders der wirtschaftliche Mittelstand ächzt heute unter einer immensen Steuer- und Abgabenbelastung. Das muss geändert werden. Außerdem muss ein Steuersystem heute auch auf das ökologische Bewusstsein, sprich auf den Konsum, eine Bewusstseinswirkung entfalten. Und alle Bürgerinnen und Bürger des Landes sind Konsumenten. Nur wenn ein Steuersystem diese Wirkung entfaltet, ist sie zeitgemäß. Außerdem muss sich eine neue Steuergesetzgebung auch international kompatibel machen und ausbeuterische Elemente der eigenen Steuergesetzgebung im Hinblick auf Armut in großen Teilen der Welt eliminieren.

Das sind nur einige der Aspekte, die bei einer neuen Steuergesetzgebung in einem großen Wurf berücksichtigt werden müssen. Es gibt eine Steuergesetzgebung, die ohne Feindbilder auskommt und trotzdem in der notwendigen Weise umverteilt. Allerdings müssen dazu auf allen Seiten diese ideologischen Feindbilder verschwinden.

Seelenlachen: Interview zum Grundeinkommen

Heinle: Hallo Herr Wagner. Sie setzen sich für ein Bedingungsloses Grundeinkommen ein. Mir gefällt die Idee, jedem Gesellschaftsmitglied unabhängig seiner individuellen Leistung eine Existenz in Würde zu ermöglichen. Und auch ich glaube das Bedingungslose Grundeinkommen kann dies leisten. Doch auf diesem Standpunkt haben wir auch viele Kritiker. Was sagen Sie jemandem, der argumentiert mit einem leistungslosen Entgelt würde die Arbeitsmoral in den Keller stürzen? Glauben Sie wirklich mit einem Bedingungslosem Grundeinkommen putzt noch jemand öffentliche Toiletten?

Lesen sie meine Antwort und das vollständige Interview auf sapereaudepls.jimdo.com.

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