Unterstützung für bedrohte Flüchtlingcamps

Arfst Wagner bei der Soli-Aktion der Grünen Jugend SH für die von der Räumung bedrohten Flüchtlingcamps.

Am 19. März 2012 begannen Flüchtlinge in Würzburg gegen die unmenschlichen Lebensbedingungen in den Lagern, in denen sie untergebracht werden, zu protestieren. In kürzester Zeit dehnte sich der Flüchtlingsstreik aus. Mittlerweile wurden auf zentralen Plätzen in Aub, Würzburg, Regensburg, Bamberg, Osnabrück, Trier, Nürnberg, Berlin und Düsseldorf Protestcamps errichtet. Bis zu letzt war es den Freunden in Düsseldorf verboten, zu campieren. Es wurde ihnen von der Polizei untersagt, auf der für vier Wochen angemeldeten Mahnwache zu schlafen oder sich nur auszuruhen. Erst das Oberverwaltungsgericht stoppte den Ordnungswahn der Stadt und stellte fest, dass das Versammlungsrecht über dem Ordnungskonzept der Stadt zu stehen hat.

Wir als Menschenrechtler*innen wollen den Forderungen der Flüchtlinge ausdruck verleihen und uns mit den Flüchtlingen solidarisieren:

Die Forderungen im Einzelnen lauten wie folgt:

-bedingungslose Abschaffung der Residenzpflicht
-Stopp aller Abschiebungen
-Schließung aller Lager, die keinen anderen Zweck als die Isolation der Flüchtlinge haben
-Anerkennung als politische Flüchtlinge

ASYL IST MENSCHENRECHT!
KEIN MENSCH IST ILLEGAL!
SOLIDARITÄT MIT ALLEN FLÜCHTLINGEN!

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