Offener Brief an Verantwortliche der Stadt Wolgast und des Kreises Vorpommern-Greifswald zur Situation der Asylsuchenden

Die Kampagne „Stop it! Rassismus bekämpfen, alle Lager abschaffen“ hat heute einen Offenen Brief an den Kreis Vorpommern-Greifswald, die Wolgaster Stadtvertretung und den Wolgaster Bürgermeister versendet, mit dem sie auf die bedrohliche Situation der Asylsuchenden in der Stadt Wolgast aufmerksam machen, über Neonazistrukturen in Wolgast und Umgebung aufklären und die Verantwortlichen im Kreis und in der Stadt zu einem verantwortungsvollen Handeln im Sinne der Asylsuchenden auffordern will.

Wir erwarten von den adressierten Verantwortlichen, sich zu unseren Fragen zu positionieren: Was wird dafür unternommen, dass sich Flüchtlinge frei und ohne Angst in Wolgast und Umgebung bewegen können?; Inwiefern wurden Handlungsstrategien für akute Situationen erarbeitet?; Was wird der Propaganda der Nazis vor Ort entgegen gesetzt?; Wie steht der Landkreis zu dezentraler Unterbringung von Asylsuchenden? Wenn die Stadt untätig bleibt, befürchtet die Kampagne, dass sich das rassistische Klima und die Gefahrenlage für die in Wolgast untergebrachten Flüchtlinge verstärkt und nicht folgenlos bleiben wird.

Der Offene Brief wird bereits von zahlreichen lokalen und bundesweiten Gruppen, Initiativen und Vereinen, sowie Landtags- und Bundestagsabgeordneten (auch von Arfst Wagner) unterstützt.

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